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Master Wipäd – Lehre und Prüfung
Im Sommersemester 2020 unterscheidet sich die Uni Graz im Heute wesentlich von der Uni Graz im Gestern, denn seit 10. März findet die gesamte Wipäd-Lehre online statt. Das ist eine Herausforderung, die auch Raum gibt, um dazuzulernen und daran zu wachsen. Es ist unglaublich, wie viele Tools und innovative Umsetzungsideen dabei zu Tage getreten sind – methodisch-didaktisch wohl temperiert, das versteht sich von selbst. Alles läuft ohne Einschränkungen und Wipäd-Studierende können „ganz normal“ ihr Studium weiterverfolgen. Auch alle Prüfungen werden in diesem Semester online abgehalten, entweder mündlich oder schriftlich (v.a. als Open-Book-Klausuren). Zudem werden Masterarbeiten, ebenso wie Dissertationen online eingereicht, geprüft und beurteilt. Die abschließenden Masterprüfungen werden bis in den Herbst (Ende des Sommersemesters) via Skype4Business abgehalten. Das funktioniert wunderbar (Ende April 2020 haben so bereits elf Kolleg/inn/en ihr Masterstudium erfolgreich abgeschlossen). Wir sind zuversichtlich, dass noch viele in diesem „besonderen“ Semester ihr Studium abschließen werden und sagen können: „Wir waren dabei!“.
25 Studierende haben in diesem Sommersemester mit unserem Studium begonnen, das ist etwas weniger als in den vergangenen Sommersemestern, aber eine gute Gruppengröße zum Start. In Summe haben sich im Studienjahr 2019/20 knapp 80 Studierende für den Master Wirtschaftspädagogik eingeschrieben.
Forschungsprojekte – Drittmittel
Die Vielfalt unserer Forschungsaktivitäten kann exemplarisch anhand der derzeit am Wipäd-Institut laufenden Drittmittelprojekte aufgezeigt werden (für weitere Informationen klicken Sie bitte auf die jeweiligen Projektnamen): - HEIPNET – Erasmus+-Projekt zur Implementierung von Übungsfirmen im tertiären Bildungsbereich: Am 7./8. Mai haben wir hier in Graz das 2. Transnational Meeting sehr erfolgreich organisiert und diesmal natürlich vollständig online abgewickelt.
- DiKoS – Digitale Kompetenzen von Studierenden: Im Rahmen des Projektes werden die digitalen Kompetenzen von Studienanfänger/inne/n sowie deren Anforderungen an digitale Lehr- und Lernsettings an allen neun steirischen Hochschulen erhoben, um entsprechende Handlungsempfehlungen zur Ausgestaltung des zukünftigen Einsatzes von Technologien in der Lehre an Hochschulen abzuleiten.
- (Un)Geteilt: Im Projekt geht es um Bildungsungleichheiten in der Steiermark, wobei im Mittelpunkt die Einflüsse unterschiedlicher Schulkulturen auf die Schüler/innen stehen.
- Learning Analytics – Auswirkungen von Datenanalysen auf den Lernerfolg: Das Projekt zielt auf die Optimierung von Lehr-Lern-Kontexten ab, indem Daten aus Lehr-Lern-Settings einerseits zur Unterstützung des Lernprozesses von Lernenden und andererseits zur evidenzbasierten Verbesserung der Lehre eingesetzt werden.
- V-Lab – Future Engineering Lab: Im Rahmen dieses Projektes soll in Form eines Planspiels ein Konzept für eine neue Entwicklungsmethodik im Fahrzeugbau unter Laborbedingungen (Future Engineering Lab) für die Mitarbeitenden der beteiligten Organisationen erlebbar gemacht werden.
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